.
Eisnasen tropfen.
Der Tag erwärmt sich. Der Frost
Kriegt einen Schnupfen.
.
.
.
Nach heißen Lüften.
Das Bad im Schnee. Schenkt der Haut
Sonnenaufgangsrot.
.
.
.
Aus dem Schnee wird Matsch.
Vorbei fährt ein Auto. “Platsch”
Machts… fast zeitgleich “Klatsch”.
.
.
.
Da versinken Herzen ins Klanglose,
Weiden Gedanken in der Öde.
Da besteigt Totenstille die Liebe,
Erschöpfen die Sinne sich
In aufgeblähten Worthülsen und
Reichlich Zungenbrechern.
.
Aufwühlend wollte er sein,
Das Wort handeln und wandeln
Zwischen allen Ufern.
.
Dramatisch wollte er sein,
Damit neue Silben Wurzeln schlagen,
Dass Verse den Himmel öffnen.
.
Doch war schon die Saat
Schlecht, das Wasser faul,
Die Erde verseucht, der Dünger
Viel zu scharf.
Kein Mensch, weder [...]
.
Da liegt mir seit Stunden etwas auf der Zunge.
Es ist bitterste Speise, doch die Worte fehlen mir.
.
.
Die Nacht legt Leichtsinn mir auf deine Wangen.
Das Bild, das Augen schau’n, schenkt Liebesträume.
Mein Mund schreibt Küsse sanft auf deine Lippen.
Es weiten sich der Sehnsucht große Räume.
Liebste, du schläfst, und groß ist mein Verlangen.
.
Die Finger leg ich sanft an deine Rippen.
Ich spüre leisen Atem. Deine Brüste
Sind bedeckt von weißem Tuch, hebt sich und senkt.
Es steigen [...]

